Schrift als Gedächtnis der Gesellschaft
Ein altes Tagebuch, ein Briefband, ein Album mit Randnotizen – sie halten Stimmen fest, die sonst verschwänden. Meine Großmutter schrieb winzige Datumsangaben auf Rezeptkarten; jede Zeile war ein Fenster in einen Alltag voller Fürsorge, Humor und stiller Beharrlichkeit.
Schrift als Gedächtnis der Gesellschaft
Verfassungen, Verträge, Erklärungen – geschriebene Normen formen Zusammenleben. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 zeigt, wie Schrift Prinzipien bündelt, nachvollziehbar macht und für kommende Generationen sichert. Verantwortung beginnt oft mit einem klar notierten Satz.
Schrift als Gedächtnis der Gesellschaft
In Stadtarchiven liegen Protokolle, Briefe, Plakate; sie zeigen, wie Nachbarschaften stritten, feierten, lernten. Wer recherchiert, entdeckt Muster und Wendepunkte. Starten Sie ein Mini-Archiv Ihrer geschriebenen Spuren – notieren Sie, was bewahrt werden sollte, und erzählen Sie uns, warum.